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Pseudocrenilabrus multicolor

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Vielfarbiger Maulbrüter

  • Andere Deutsche Namen: Kleiner maulbrüter
  • Andere Lateinische Namen:
  • Familie: Buntbarsche, Cichliden
  • Herkunft:
Kontinent: Afrika
Land: Uganda, Tansania
Gewässer: Nil
  • Geschlechtsunterschied: Männchen kräftiger in der Färbung
  • : 20 <23> 25
  • PH: 6,0 <6,5> 7,5
  • GH: 6 <10> 15
  • KH: 2 <5> 10
  • max. Größe: 8 cm
  • max. Alter: 9 Jahre
  • min. Aquariengröße: 80 cm (120 Liter)
  • Futter: Flockenfutter, Granulat, Lebendfutter, Frostfutter
  • min. Besatz: Harem 1 Männchen + min. 2 Weibchen


Haltung: Leider ist diese Barschart im Handel nur noch selten zu finden obwohl sie von der Haltung her eher einfach zu handhaben sind noch dazu ein sehr schönes Brutverhalten haben. Die Beckeneinrichtung sollte aus vielen Pflanzen Höhlen und einigen Wurzeln bestehen. Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen da dieser zum ablaichen benötigt wird. Wichtig ist das man die Tiere im Harem hält da die Männchen sonst dem Weibchen zu sehr nachstellen und dieses sich dann durch das ständige Jagen irgendwann zurückziehen und eingehen können. Für Gesellschaftsbecken sind sie nur geeignet wenn die anderen Fische robust genug sind da die Männchen anderen kleineren Fischen immer wieder nachstellen.

Zucht:

Wie der Deutsche Name schon sagt handelt es sich hier um Maulbrüter. Während des Paarungsschwimmens legt das Weibchen zunächst bis zu 80 Eier ab und nimmt diese sofort ins Maul. Die Brutzeit beträgt etwa 10 Tage. Während dieser Zeit frisst das Weibchen selber nichts! Die Jungfische werden auch nach der Brutzeit immer noch mehrere Tage bei Gefahr und in der Nacht zurück ins Maul genommen und so vor Fressfeinden geschützt. Es empfiehlt sich jedoch die Weibchen wenn sie die Eier im Maul haben, deutlich erkennbar an den "dicken Backen ;)", von den Männchen und anderen Fischen im Aquarium zu trennen. Die Futterlose Zeit schwächt die Weibchen, zu viel Stress kann dann dazu führen das die Weibchen die Brut aufgeben und die Eier oder die Jungen selber fressen. Die Jungfische sind auch wenn das Weibchen die pflege eingestellt hat noch so klein das sie anderen Fischen inkl. der eigenen Art als Futter dienen können. In einem einzelnen kleinen Aquarium, hier reichen auch dann Größen zwischen 20-50 Liter, mit vielen Pflanzen kann man schön beobachten wie das Weibchen die Jungen entlässt und bei der kleinsten Störung zurück ins Maul nimmt. In ruhe und getrennt von anderen wachsen die Jungfische auch wesentlich schneller heran da sie ja auch öfters ans Futter gelassen werden können. Kleines Lebendfutter ist hier die erste Wahl da sich dieses eine weile im Wasser hält und die Jungen so fast jeder Zeit zu Tisch gelassen werden können auch wenn der Halter mal nicht gleich mit dem Futterlöffel parat steht. ;)

Farbschläge:



-> Aquaristik -> Aquarientiere -> Warmwasserfische -> Barsche -> Weichwasserbarsche


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